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Inklusion

Inklusive Beratung  „Schritt für Schritt barrierefrei!“

 

Das Beratungsangebot der Beratungsstelle des Frauenhauses gegen häusliche Gewalt gilt grundsätzlich für alle Frauen.

Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung sind die Voraussetzung dafür, möglichst viele Frauen, die häusliche Gewalt erleiden oder erlitten haben, zu erreichen.

 

Dies gilt ausdrücklich auch für Frauen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung.

 

Auf die besonderen Bedürfnisse dieser Frauen sind wir eingerichtet:

  • Wir haben Informations- und Arbeitsmaterialien in „Leichter Sprache“ zur Verfügung, die  vom bundesweiten Hilfetelefon und unserem Bundesverband bff zur Verfügung gestellt werden.
  • Auch über das bundesweite Projekt „Suse“ besteht die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Informationen über weiterführende Hilfen zu bekommen. Erste Kontakte sind hier ebenfalls geknüpft.
  • Über den Paritätischen Wohlfahrtsverband – Hessisches Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung – haben wir Informationen und Unterstützung bei der Gestaltung barrierefreier Räume / barrierefreier Zugang erhalten.
  • Unsere neue Beratungsstelle ist für Rollstuhlfahrerinnen barrierefrei.
  • Für blinde oder sehbehinderte Frauen gibt es ein Braille-Klingelschild – aber auch das Angebot, sie an einem Treffpunkt abzuholen oder sich an einem anderen Ort zu treffen. Dies gilt natürlich auch für sehende Frauen, wenn es Schwierigkeiten gibt, die Beratungsstelle selbst aufzusuchen.
  • Begleitpersonen können in die Beratungsstelle jederzeit mitgebracht werden. Sie  können auf Wunsch der Frau an der Beratung teilnehmen oder in einem anderen Raum warten.
  • Besondere Hilfebedarfe sprechen wir vorab telefonisch oder per Email mit den ratsuchenden  Frauen ab.

Weiterhin sind wir bemüht, unsere Kenntnisse in leichter Sprache weiter zu festigen. Auch das Wissen über verschiedene chronische und psychische Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen aktualisieren wir immer weiter. Informationen über andere Lebenssituationen, -möglichkeiten und Abhängigkeiten sind wichtig für die  Beratung.

 

Wir waren im Vorfeld an der Entwicklung des Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Darmstadt beteiligt.

Auch im Hinblick auf den Gleichstellungsaktionsplan zur EU-Charta, der ebenfalls im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht wurde, leisten wir durch die aktuelle Weiterentwicklung des Inklusionsgedankens in unserer Einrichtung einen wichtigen Beitrag.

Die Aufgabe, den Gewaltschutz für Frauen mit Behinderung zu verstärken, ergibt sich nicht zuletzt als Notwendigkeit aus der großen Studie des BMFSFJ von 2012, die eine besonders hohe Betroffenheit dieser Frauen festgestellt hat.

Da für Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an Informationen über Hilfsangebote weit mehr eingeschränkt ist, gilt es zunächst, diese Informationen und Hilfsangebote in den Einrichtungen, in denen behinderte Frauen  leben oder arbeiten, bekannt zu machen. Dazu haben wir Kontakt mit dem Eigenbetrieb „Darmstädter Werkstätten“ aufgenommen. Ein erster Schritt ist, die MitarbeiterInnen der Einrichtung über häusliche Gewalt und unser Angebot zu informieren und unsere Beratungsstelle vorzustellen.

Eine Kontaktaufnahme mit der Behinderteneinrichtung „Aumühle“, einer Einrichtung der Diakonie in DA-Wixhausen, ist ebenfalls in Planung.

 

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